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Hintergrund4 min Lesezeit

Die kleinste Lebensmittel-Datenbank am Markt. Mit Absicht.

Warum wir keine Millionen Produkte importieren – sondern nur die, die Menschen wirklich essen, geprüft und aktuell.

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„Wir haben Millionen Produkte" ist kein Versprechen, das ist eine Warnung.

In den meisten Tracking-Apps klingt eine große Produktdatenbank nach Verkaufsargument; bei uns ist sie der erste Verdacht, dass etwas nicht stimmt. Was bringen Millionen Datenleichen, die niemand benutzt – und die vielleicht nicht mal mehr im Regal stehen?

Was eine große Datenbank im Alltag bedeutet

Du scannst einen Barcode und bekommst zwölf Treffer: drei davon mit anderen Kalorien, einer mit komplett anderer Zutatenliste, einer als „geprüft" markiert – aber von wem geprüft, wann, gegen welche Quelle? Steht nirgends. Also vergleichst du selbst mit dem Etikett in der Hand und entscheidest, welcher Eintrag wohl der richtige ist. Genau diese Arbeit sollte dir die App eigentlich abnehmen.

Andersrum funktioniert es genauso wenig: Eine große Supermarktkette macht ein Rebranding, auf der Packung steht derselbe Inhalt wie letzte Woche, nur das Design ist neu – und mit dem Design hat das Produkt einen neuen Strichcode bekommen. Du scannst, kein Treffer. Die App, die mit „Millionen Produkten" wirbt, kennt das Produkt nicht, das du gerade in der Hand hältst. Weil Masse eben nicht dasselbe ist wie Aktualität.

Wenige Produkte, jedes mit nachvollziehbarer Herkunft

Wir gehen das andersrum an: Bei uns sind erstmal nur Grundzutaten drin – Hafer, Karotten, Linsen, Tofu, Olivenöl. Also die paar hundert Bausteine, aus denen die meisten Produkte überhaupt bestehen, mit Werten von nachvollziehbarer Herkunft (woher wir die nehmen, steht hier).

Marken-Produkte kommen erst rein, wenn sie jemand einreicht und wir sie geprüft haben – nicht vorher. Heißt: Was du in der Suche findest, ist auch tatsächlich geprüft, nicht nur als „geprüft" markiert.

Eingereicht von Menschen, die das Produkt wirklich essen

Der entscheidende Unterschied zu importierten Massendaten: Jedes Produkt in unserer Datenbank ist drin, weil jemand es eingereicht hat. Und niemand reicht ein Produkt ein, das er nicht selbst in den Einkaufswagen legt. Das filtert die Datenbank ganz natürlich auf das, was wirklich gegessen wird, und hält sie aktuell, sobald ein Hersteller umstellt.

Das Einreichen selbst ist bewusst simpel gehalten: zwei, drei Fotos (Vorderseite, Zutaten, Nährwerttabelle) reichen. Den Flow erklären wir in einem eigenen Post, sobald die Beta steht.

Klein ist Feature, nicht Bug

Wir wachsen langsamer als jede App mit OFF-Import, und damit können wir leben. Eine Datenbank, in der du suchst und nichts Brauchbares findest, ist nicht hilfreicher als eine, die schnell Treffer zeigt – nur dass diese Treffer dann eben nicht stimmen. Lieber zeigen wir nichts, als dir einen veralteten Eintrag mit „geprüft"-Label anzudrehen.

Ohne Konkurrenten zu nennen: Viele Apps haben sich für den anderen Weg entschieden, weil große Zahlen sich besser im App-Store verkaufen. Wir nehmen lieber die kleinere Zahl und die Arbeit, die dahintersteht.

Klein ist hier kein Anfangszustand, den wir loswerden wollen. Klein bleibt klein, solange „klein" bedeutet: jedes Produkt geprüft, jeder Wert nachvollziehbar, jede Rezeptur-Änderung dokumentiert. Wir wachsen, wenn ihr esst – und nur dann.